Besuch der Landrätin bei der SPD-Fraktion Norderstedt

In der letzten Woche war Jutta Hartwieg, Landrätin für den Kreis Segeberg zu Gast in der
SPD-Fraktion Norderstedt. Anlass des Treffens war der Wunsch nach einem allgemeinen
Austausch zu verschiedenen Kreis- und Stadtthemen.

Im Fokus der Diskussion standen zum größten Teil soziale und kulturelle Themen. So äußerte
die Fraktion Wünsche nach regelmäßigen Beratungszeiten des sozialpsychiatrischen Dienstes
in Norderstedt und erkundigte sich nach Belangen der Obdachlosenbetreuung und der
Finanzierung von Bücherhallen und Bildungswerken.

Der Umbau des Jungendamtes im Kreis Segeberg nahm einen besonderen Stellenwert in der
Sitzung ein. Für die SPD-Fraktion stellte sich vor allem die Frage, in wieweit auch die
Norderstedter Jugendarbeit vom Stellenausbau des Kreises in diesem Bereich profitieren wird.
Jutta Hartwieg berichtete sehr anschaulich über die Jugendarbeit im Kreis Segeberg und wies
vor allem auf die rasant ansteigenden Fallzahlen des Jugendamtes hin. Welche konkreten
Veränderungen für diesen wichtigen Bereich der kommunalen Arbeit anstehen, konnte die
Landrätin allerdings noch nicht ausführlich darlegen. Der Jugendhilfeausschuss des
Kreistages wird sich am 28. Februar 2013 ausführlich mit dem Thema beschäftigen.

Ein weiterer Punkt war der Erhalt der Weiterbildungsverbunde in Schleswig-Holstein. Hierzu
erklärt Franz Maletzke, Fachsprecher der SPD-Fraktion für den Bereich der Norderstedter
Bildungswerke: „Die Finanzierung der Weiterbildungsverbunde für das nächste Jahr ist in
Gefahr. Für die SPD-Fraktion ist der Weiterbildungsverbund im Kreis Segeberg ein wichtiges
Strukturelement der kommunalen Daseinsvorsorge. Es ist wichtig sich für den Erhalt
einzusetzen.“
Jutta Hartwieg unterstütze diese Ansicht ausdrücklich. Die Weiterbildungsverbunde werden
zwar zu einem großen Teil aus Landesmitteln finanziert und entsprechend auch auf dieser
Ebene diskutiert, trotzdem sei ihr der Erhalt ein besonderes Anliegen für das sie sich schon
lange engagiert.

Der Fraktionsvorsitzende der Norderstedter Sozialdemokraten, Jürgen Lange erklärte nach
dem Treffen: „Die Diskussion hat einmal mehr gezeigt, dass es eine Vielzahl von wichtigen
Themen zwischen Kreis und Stadt gibt. Die SPD ist personell hervorragend aufgestellt, für
vernünftige politische Weichenstellungen bedarf es nur noch der Ablösung bestehenden
Mehrheiten im Kreistag und in der Stadtvertretung. Mit Blick auf die Kommunalwahl im Mai
werden wir sehr aktiv für einen Wechsel kämpfen.“

 

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