Guten Kinderschutz gibt es nicht zum Nulltarif

Auch in Norderstedt steigt der Bedarf in den Beratungsstellen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen an. Bereits im Mai 2012 legte das Jugendamt dem Jugendhilfeausschuss der Stadt Norderstedt einen „Brandbrief“ der Fachberatung vor. Hier hieß es, dass das bereitgestellte Kontingent an 280 Beratungskontakten bereits zur Mitte des Jahres 2012 ausgeschöpft sein wird. Daraufhin beschloss der Jugendhilfeausschuss der Stadt, für jährlich zusätzliche 320 Beratungskontakte Mittel in Höhe von 25.000 € bereit zu stellen.

 

Die Zusammenarbeit des Jugendhilfeausschusses mit dem Jugendamt in Norderstedt kann als vorbildlich bezeichnet werden. Jährlich werden die Jahresberichte der freien Träger der Jugendhilfe im Ausschuss vorgestellt und besprochen. Hieraus können Problemstellungen schnell erkannt werden und Änderungen vorgenommen werden.  

 

Deshalb sind wir Sozialdemokraten der Meinung, dass es nicht dem besonderen Schutz und der sich ständig verändernden Umwelt von Kinder und Jugendlichen dient, Verträge, erst kurz vor Ablauf der Laufzeit (3 – 5 Jahre) zu überprüfen und zu verbessern.  

 

Lobenswert in diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass das Land die Kommunen im Landeshaushalt mit 2,1 Millionen Euro für die kommunale Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes und frühen Hilfen für Familien unterstützt und das Landesprogramm „Schutzengel “ mit Landesmitteln fortsetzt.

 

Für die SPD-Fraktion

Sybille Hahn

 

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